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Cayo Coco - Seele baumeln lassen

Aktualisiert: Jan 25


Um 12.30 Uhr fahren wir mit Omar los. Cayo Coco ist eigentlich eine Insel, aber mit einem über 10 km langen Damm mit dem Festland verbunden. Nach 1 ½ Stunden im stinkigen Lada kommen wir in unserem Bade-Resort – Melia Cayo Coco - an. Hier wollen wir während 5 Tagen die Seele baumeln lassen, bevor die Reise weitergeht. Das Hotel ist der pure Luxus und hat einen schönen luftigen Stil. Der Pool leuchtet kristallblau inmitten der weissen Gebäuden. Ich freue mich sehr über den Luxus. Wahnsinn, wie rasch man sich an das "einfachere" Leben gewohnt hat und sich nun über jede Kleinigkeit freut, auf die man in während der ersten Kuba-Woche verzichtet hat.

Um 16.00 Uhr können wir unser geräumiges Zimmer 6112 beziehen und vor dem Einnachten nehmen wir ein erstes Bad im Meer. Mami wird von etwas gestochen, hoffentlich hat es hier keine Quallen. Das Buffet ist reichhaltig - wir trauen unseren Augen fast nicht. Am Abend besuchen wir das Animationsprogramm mit teilweise lustigen Vorführungen.


Schlaraffenland - Samstag, 22. November 2014

Wir haben hier All-Inclusive gebucht und es hat sich gelohnt. Das Morgen, Mittag- und das Abendbuffet sind ein einziges Schlaraffenland. Viele Früchte, verschiedene Fleisch- und viele Fischspeisen, dazu Teigwaren, Pommes, Omeletten und, und, und. Dazu überall freundliches Personal, die jederzeit Drinks, Bier oder Wasser servieren. Zudem viele Animationsprogramme im oder neben dem Wasser.


Heute geniessen wir das Nichtstun am Pool oder erkunden den Hotel-Park. Mami und ich nehmen am Nachmittag beim Wasser-Gymnastik teil, damit wir uns wenigstens etwas bewegt haben. Am Strand ist es etwas windig und wellig.


Faulenzen - Sonntag, 23. November 2014

Heute war wiederum faulenzen am Pool angesagt. Dazwischen im Pool oder im Meer baden, essen und trinken was das Herz begehrt und Joker spielen.

Am Abend haben wir im italienischen Restaurant reserviert. Wir essen gut und genehmigen uns eine gute Flasche chilenischen Wein (muss extra bezahlt werden).



Tauchgänge - Montag, 24. November 2014

Ich habe mich heute für zwei Tauchgänge eingeschrieben. Mit dem kleinen Boot geht es hinaus aufs Meer und dann ab ins warme Wasser. Ist aber nicht sonderlich der Hit - ein paar Korallen, ein paar Fische, aber nichts spektakuläres. Mami versucht sich währenddessen im Wasser-Volleyball - mit mässigem Erfolg! :-)



Tauchgang mit Schrecken - Dienstag, 25. November 2014

Heute steht ein weiterer Tauchgang auf dem Programm. Diesmal soll es an einen schöneren Tauchplatz gehen und ich habe mich überzeugen lassen. Bereits auf dem Boot meinte der Tauchlehrer, dass mein Luftschlauch etwas Wackelkontakt habe und ich ihn einfach kurz beim Mundstück zusammenhalten muss, damit der Druck entsteht und damit alles abgedichtet sei. Naja, das muss ja nicht sein, aber bis jetzt hatte ich noch nie Probleme und hoffte, dass alles tiptop funktioniert. Wir plantschten ins Wasser und mit meinem Buddy (Tauchpartner) machte ich das Zeichen um unterzutauchen. Ich merkte sofort, dass sich meine Weste nicht genügend aufbläst und die Luft zum Atmen auch zu knapp ist. Also schnurstracks wieder an die Wasseroberfläche - mit Blick auf meinen Buddy, der etwas von mir abgetrieben ist. Ich musste ziemlich stark strampeln, damit ich mich über Wasser halten konnte, denn die 4 kg Gewicht, die an meinen Hüften hängen (braucht man, damit man beim Tauchen überhaupt unter Wasser bleibt (Neoprenanzug gibt Auftrieb), zogen mich unerbitterlich unter Wasser. Es dauerte ewig, bis mein Buddy auftauchte und ich ihm verständlich machen konnte, dass ich mich an ihm halten muss, so dass ich nicht wie ein Stein untergehe. Ich habe mir natürlich auch noch überlegt, denn Bleigurt abzuwerfen, doch unter mir hatte es Taucher und ich möchte ja nicht grad Jemanden erschlagen, auch wenn ich ziemlich in Not war. Der Tauchlehrer tauchte dann auch noch auf um sich zu erkundigen und ich meinte, dass eben diese undichte Stelle Luft verliert und ich dadurch zu wenig Luft hatte. Er hantierte an dem Schlauch herum um meinte, dass es nun gehen sollte. Hmmm, ich musste mich mal zuerst an der Wasseroberfläche erholen um wieder normal atmen zu können. Denn es gibt nichts wichtigeres als beim Tauchen ruhig und konzentriert zu atmen. Nach ein paar Minuten hatte ich mich wieder soweit im Griff, dass ich ich dazu entschloss unterzutauchen. Meine Weste hatte nun genügend Luft und beim heruntergleiten Richtung Meeresboden konnte ich auch ganz normal atmen. Der Tauchgang war dann ziemlich relaxt und der Tauchplatz war definitiv spannender als am Vortrag, trotzdem war ich dann froh, als ich wieder heil im Bot war. Ich sprach den Tauchlehrer darauf an, dass sowas nicht passieren sollte resp. man nicht mit Material tauchen geht, wo man bereits weiss, dass es Wackelkontakt hat. Er entschuldigte sich dafür und bot mir beim nächsten Tauchgang sein Material an. Ich lehnte ab ... auch weil ich mit drei Tauchgängen meinen Bedarf abgedeckt habe.

Den Rest vom Tag verbrachten wir am Strand. Der Wellengang hat sich beruhigt und der sanft abfallende Strand mit dem feinen Sand lädt zum Baden ein. Wir spazieren dem Strand entlang und beobachten Pelikane, wie sie ins Wasser tauchen um Fische zu fangen.

Das Nachtessen wollten wir im Strand-Restaurant einnehmen, doch mir ist es etwas unwohl und ich lasse das Essen sausen. Wahrscheinlich hat mich der Tauchgang doch etwas zu stark mitgenommen. Um 21.30 Uhr findet im Pool eine Wasservorführung einer Akrobatikgruppe statt. Mit den Lichteffekten zusammen gibt das eine unterhaltsame Show.

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Ich bin eine leidenschaftliche Globetrotterin und bereise meist individuell mit Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln spannende Länder.

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